Kanton St.Gallen – Gewerbliches Beruf- und Weiterbildungszentrum St.Gallen

28.09.2021

# Bau

Die Hauswart*innen bereiten sich auf ihre Prüfung vor

Linda Müntener
Linda Müntener
Kommunikation / BM-Vorbereitung
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Ab ins Beet, hiess es am Samstag für die Teilnehmenden des Lehrgangs Hauswart*in. In Rorschacherberg wurden sie mit Schaufel und Co. auf die anstehende Prüfung vorbereitet.  

Das Beet: 4 mal 4 Meter breit. Die Bepflanzung: Stauden, Rosen, Hecke, Wechselflor, Rasen und ein Strauch. Dazwischen: Platten. So lautet die Aufgabe, aufgezeichnet auf einem Blatt Papier, welche die Hauswartinnen und Hauswarte am Samstagmorgen in Rorschacherberg bekommen haben. Die Teilnehmenden des Lehrgangs Hauswart*in der Baukaderschule St.Gallen absolvieren hier ein Praktikum im Fach Umgebung/Gartenbau. Dies als Vorbereitung auf die anstehende eidgenössische Prüfung. 

Eine vielfältige Weiterbildung

Hauswart*innen sind Allrounder. Wenn es irgendwo in einem Gebäude klemmt, sind sie meist die ersten Ansprechpersonen, sei es beim Sicherungskasten, beim Abfluss, beim Schloss oder bei der Heizung. Deshalb deckt die berufsbegleitende Weiterbildung an der Baukaderschule mehrere Bereiche ab. Sie besteht aus verschiedenen Ausbildungsblöcken, die sich aus Unterricht, Übungen, Fallstudien, Praktika und Semesterarbeiten zusammensetzen. Voraussetzung für den Lehrgang ist eine abgeschlossene Berufsbildung. 

Zu den Aufgaben eines Hauswarts oder einer Hauswartin gehören auch Arbeiten im Gartenbereich. Ein häufiges Beispiel für eine Aufgabe an der Abschlussprüfung: Ein Zügelwagen beschädigt beim Rückwärtsfahren eine Hecke und ein Stück Weg – das muss alles wieder in Stand gesetzt werden. Damit sie für solche Fälle gerüstet sind, führen die Teilnehmenden des Lehrgangs während ihres Praktikums bei der Fitzi Gartenbau AG in Rorschacherberg praktische Übungen aus. Inhaber und Gärtnermeister Christoph Sigrist gibt ihnen wertvolle Tipps, worauf man bei der Prüfung achten muss. 

Inhaber und Gärtnermeister Christoph Sigrist gibt Tipps.
Die Aufgabe: So soll das fertige Beet aussehen.
Fertig! Die Arbeit wird gemeinsam besprochen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nach gut zweieinhalb Stunden sind die beiden Beete fertig und bereit für die gemeinsame Besprechung und Beurteilung. Was wurde gut gemacht? Die grossen Blumen sind in der Mitte platziert. Was hätte man noch besser machen können? Die Töpfli etwas mehr andrücken – denn wenn diese an der Prüfung rauskommen, gibt's Abzug. Gärtnermeister Christoph Sigrist zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: «Das passt!» Die Teilnehmenden sind bereit für ihre Prüfung. 

Wir wünschen schon jetzt viel Erfolg!