Kanton St.Gallen – Gewerbliches Beruf- und Weiterbildungszentrum St.Gallen

23.08.2021

# Gestaltung

Diese ausgezeichneten Plakate sind bald bei uns zu sehen

Linda Müntener
Linda Müntener
Kommunikation / BM-Vorbereitung
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Am 3. September wird die Wanderausstellung «100 beste Plakate» mit einer Vernissage an der Schule für Gestaltung eröffnet. 100 ausgezeichnete Werke sind zu sehen. Organisator Philip Kerschbaum gibt sieben Empfehlungen.

Nur noch wenige Tage, dann gastiert die Wanderausstellung «100 beste Plakate» in St.Gallen. Unter den Gewinnern reihen sich Werke von Agenturinhaberinnen über Professoren bis hin zu hochtalentierten Studierenden ein. Sieben exzellente Plakate haben die Aufmerksamkeit von Philip Kerschbaum besonders gewonnen:

Das Plakat für Rias Kammer Chor Berlin wurde von M23 gestaltet. Es besticht durch seine freie Interpretation von Musik durch geschwungene Formen und Farbklänge. Einem Dirigentenschwung gleich, schlingen sich die Farben ineinander. Chaos und Ordnung fügen sich zu einem neuen Ganzen in der Philharmonie Berlin.

Das Plakat für das Festival Images Vevey von Balmer Hählen. Eine rein grafische Interpretation, der es gelang, eine hochmoderne Formensprache zu setzen. Signalstark, klar und in heraldischer Qualität. Dem Sujet gelingt die Ambivalenz von Symbolik und Muster.


 

Das Plakat für das Tanzquartier Wien von Studio Vie ist eine sinnliche Inszenierung der Wiener Künstlerin Jakob Lena Knebl, welche Österreich an der Kunstbiennale in Venedig repräsentiert. Die fotografische Collage zeigt die Verbindung zwischen Körper und korallenartigem Schmuck.

Das Plakat von M23 mit dem Namen DON CARLOS von Guiseppe Verdi, welches in der Wiener Staatsoper aufgeführt wurde. Ein Flugzeug, mitten im zugewachsenen Tannenwald. Surreal, grotesk und hochgradig inszeniert. Die surreale Szenerie regt an, inspiriert und irritiert auf positive Art und Weise.

Das Plakat für die Solothurner Filmtage von Raffinerie verbindet die sequenzielle Darstellung mit einer typografischen Interpretation der Buchstaben S und O. Es brilliert durch seine zeitlose moderne Ästhetik und filmische Anmutung.

Das Plakat énergie animale für das Museum für Gestaltung Zürich schichtet collageartig verschiedene Exponate aufeinander. Die surreale Inszenierung fasziniert durch ihr skurriles Wesen.

Das Plakat Total Space für das gleichnamige Museum nimmt Stilelemente aus den 80ern auf und bringt sie mit Augenzwinkern in die Moderne. Der weisse Handschuh mit erhobenen Zeigefinger und überhöhten Darstellung lenkt die Wahrnehmung auf das Thema.

Weitere Infos und Anmeldung für die Vernissage hier