Kanton St.Gallen – Gewerbliches Beruf- und Weiterbildungszentrum St.Gallen

18.01.2023

# GBS Allgemein

Dürfen wir vorstellen? Der neue Mampf-Koch

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Seit Anfang Jahr schwingt Bernd Kromoser in der Küche des GBS-Restaurants Mampf den Kochlöffel. Mit seinem Wissen aus der Event- und Diätküche wird der Österreicher das Angebot weiterentwickeln. Den aktuellen Menüplan findest du hier. 

Das rote Thai-Curry war für Bernd Kromoser ein Gaumenschmaus. Der gebürtige Vorarlberger schwärmt: «Dieses Mampf-Gericht war für mich besonders lecker, weil ich es so noch nicht hinzaubern kann.» Dafür hat Bernd in seinen ersten Tagen für die Schüler*innen, Lehrpersonen und Externe – ja, auch diese dürfen im Mampf Mittagessen – bereits viele andere Menüs zubereitet. 

Poulet-Knusperli im Tempurateig mit Fried Rice und Ofen-Eisberg zum Beispiel oder Ricotta-Spinat-Tortelloni an einer Pesto-Ratatouille. Lasagne ist sein Lieblingsgericht, weshalb es nicht verwundert, dass er den Mampf-Besucher*innen schon eine Lasagne mit Soja-Bolognese zubereitet hat. «Es gefällt mir hier am GBS St.Gallen sehr gut. Ich habe es mir sogar noch etwas mehr wie in einem Bienenhaus vorgestellt. Man spürt aber, dass hier junge Erwachsene zur Schule gehen», sagt Bernd. 

Ein Spezialist für Event- und Diätküche 

Bernd hat eine Kochlehre im Krönele in Lustenau (Ö) absolviert und verschiedene Stationen in der Schweiz, unter anderem im Kantonsspital St.Gallen und der Appenzeller Schaukäserei in Stein absolviert. Weiter bringt er Erfahrungen im Event- und Diätküchenbereich mit. «Ich werde unsere Küche mithilfe meines Wissens weiterentwickeln. Noch ist es dafür aber zu früh, denn zuerst will ich sehen, wie hier alles funktioniert», sagt Bernd. 

Mampf-Leiter Thomas Riedener freut sich auf die neuen Ideen: «Die Anzahl unserer Gäste steigt, die eine Laktose- oder Glutenunverträglichkeit haben. Gerne nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber ihnen noch stärker wahr und kochen entsprechende Menüs.» Auch von einer ausgewogenen Ernährung hält Bernd viel, denn letztlich sollen die Schüler*innen nach dem Mittagessen mit neuer Energie in den Unterricht zurückkehren. «Wem ein Teller Pommes schmeckt, der soll ihn geniessen. Für mich persönlich gehören Fleisch, Gemüse und eine Beilage zu einem guten Essen», erklärt Bernd. 

Was es beim Catering zu beachten gilt 

Mit seinem Werdegang passt Bernd ideal ins Team, das jede Woche frisch zubereitete Köstlichkeiten aus regionalen Produkten anbietet. Täglich gibt es zwei wechselnde Menüs, dazu die beliebten Tagesangebote wie Salate, Kebab, Chicken Nuggets oder Pizza. Neben dem Tagesgeschäft im Restaurant bietet das Mampf-Team auch Catering an. Thomas erklärt: «Hier verfolgen wir einen neuen Ansatz und stellen nicht mehr das Fleisch ins Zentrum und machen dazu Beigemüse, sondern gehen von den pflanzlichen Lebensmitteln aus. Welches Fleisch oder welche vegetarische Köstlichkeit passt dazu am besten?»  

Egal ob für eine private Feier, einen geschäftlichen Apéro riche oder eine andere Art Anlass. Gleichgültig ob in den Räumen des GBS St.Gallen oder an einem anderen Ort. Neu darf Bernd auch für Caterings kulinarische Akzente setzen und den Fokus auf Frische und Vielseitigkeit legen. «Im Rahmen eines Caterings ist die Zeit das Wichtigste. Koche ich zu langsam, ärgern sich die hungrigen Gäste. Koche ich jedoch zu schnell, dann wird das Essen zu lange warmgehalten und verliert an Geschmack», schildert Bernd den Spagat. Man darf gespannt sein, was ihm und seinen Teamkollegen*innen in der Mampf-Küche noch so alles einfällt. 

Ein Beitrag von Zoe Mohni und Mike Gadient