Kanton St.Gallen – Gewerbliches Beruf- und Weiterbildungszentrum St.Gallen

Highlights

«spot on» – Pascale Grau, Dozentin für das Fach Performance

erläutert in wenigen Worten, was die Studierenden in ihrem Fach lernen.

«Performance ganz allgemein heisst einfach Auftritt (siehe Performative Künste wie Tanz Theater) oder Leistung (Autobranche) und ist von der Performancekunst, die sich aus der bildenden Kunst nährt und sich verschiedener Sparten bedient zu unterscheiden. Performancekunst zeichnet sich dadurch aus, dass der/ die auftretende Künstler*in, Autor*in, Darsteller*in und Regisseur*in in Personalunion ist. Raum und Zeit sind variabel. Zur Performancekunst gehören alle multimedialen Dokumente (Konzepte, Zeichnungen, Fotos, Videos, Texte Dritter), die vor, während und nach der Performance entstehen. Alle diese Dokumente/Artefakte repräsentieren das Werk im Nachhinein. Der/die Künstler*in entscheidet selbst und möglichst im vornherein, was von seiner/ ihrer Arbeit überbleiben soll.»

Fotos: Performance der Formation «Erika Sieber» an der vergangenen Zeichennacht der Schule für Gestaltung St.Gallen. «Erika Sieber» besteht aus ehemaligen Studierenden HF Bildende Kunst, die sich im Fach Performance inspirieren liessen.