Berufsbegleitend studieren ab August: Diese Lehrgänge starten definitiv
Wer sich beruflich weiterentwickeln und gleichzeitig im Beruf bleiben möchte, findet ab August 2026 am GBS St.Gallen attraktive Möglichkeiten zur Weiterbildung. Mehrere HF-Lehrgänge an unserer Schule für Gestaltung und an der Baukaderschule starten definitiv: Interactive Media Design, Gebäudetechnik und Bauplanung, Studienrichtung Architektur.
Warum ein Studium an der Höheren Fachschule? Das eidgenössisch anerkannte Diplom ermöglicht ohne Matura eine hohe Anerkennung und ist eine ideale Grundlage für die kommenden Karriereschritte. Das bestätigt auch eine Studie des Bildungsverbands Edusuisse.
An der Schule für Gestaltung St.Gallen freut sich die Lehrgangsleitung Andrea Foenander und Roland Müller auf neue Studierende, die ihre gestalterischen und digitalen Kompetenzen erweitern möchten. Der HF-Lehrgang Interactive Media Design startet definitiv im August.
Auch an der Baukaderschule beginnt im August die Weiterbildung Gebäudetechniker:in HF. Lehrgangsleiterin Saida Mujanovic freut sich auf eine neue Klasse motivierter Studierender, die ihr Fachwissen erweitern und sich für anspruchsvolle Aufgaben in der Gebäudetechnik qualifizieren möchten.
Ebenfalls ab August startet die Weiterbildung zum/zur Dipl. Techniker:in HF Bauplanung, Studienrichtung Architektur.
Was für eine HF-Weiterbildung spricht
Neu wird in der höheren Berufsbildung der Titelzusatz «Professional Bachelor» eingeführt. Davon profitieren am GBS St.Gallen die Studierenden der berufsbegleitenden Weiterbildungen Dipl. Kommunikationsdesigner:in HF Interactive Media Design sowie Visuelle Gestaltung, Dipl. Produktdesigner:in HF Industrial Design (alle Schule für Gestaltung St.Gallen), Dipl. Gebäudetechniker:in HF und Dipl. Techniker:in HF Bauplanung in den Studienrichtungen Architektur sowie Ingenieurbau (Baukaderschule St.Gallen).
Die höhere Berufsbildung überzeugt nicht nur durch (international) anerkannte Abschlüsse. Der Bildungsverband Edusuisse hat den Mehrwert von Abschlüssen an Höheren Fachschulen (HF) und Fachhochschulen (FH) verglichen. Das Ergebnis: Beide Bildungswege zahlen sich aus. HF-Absolventen:innen profitieren aber im Schnitt von einer rund fünf Prozent höheren privaten Rendite als FH-Absolvierende. Auch in Bezug auf Karrierechancen zeigt sich der klare Mehrwert: Rund 87 Prozent der Absolventen:innen steigen nach dem Abschluss beruflich auf. Spätestens vier Jahre nach Studienbeginn hat sich die Investition in die Ausbildung in der Regel amortisiert. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von gut qualifizierten Fach- und Führungskräften, die praxisnah ausgebildet sind und Verantwortung übernehmen können.
Ein nachhaltiger Karriereweg
Die hohe Jobsicherheit unterstreicht die Attraktivität dieses Bildungswegs zusätzlich. Rund 95 Prozent der Absolventen:innen starten direkt nach dem Abschluss in eine neue oder weiterführende Funktion, die Beschäftigungsquote liegt nahezu bei 100 Prozent. Die höhere Berufsbildung ist damit ein verlässlicher Karrierepfad mit nachhaltiger Wirkung.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die starke regionale Verankerung. Während des Studiums bleiben rund 80 Prozent der Studierenden in ihrem Betrieb tätig, und fast drei Viertel entscheiden sich auch langfristig für eine berufliche Zukunft in der Region. Das stärkt nicht nur die individuelle Laufbahn, sondern auch die regionale Wirtschaft und den Fachkräftemarkt.
Am Puls der Zeit
Ein Studium an einer Höheren Fachschule lässt sich in der Regel innerhalb von drei Jahren berufsbegleitend absolvieren. Studierende können weiterhin zu 100 Prozent arbeiten, Berufserfahrung sammeln und ihr Einkommen sichern. Diese Kombination aus Lernen und Arbeiten sorgt dafür, dass das erworbene Wissen direkt im Berufsalltag angewendet werden kann.
Nicht zuletzt überzeugen HF-Studiengänge durch ihren hohen wirtschaftlichen Nutzen. Im Verhältnis zu den Ausbildungskosten erzielen sie eine besonders starke Wertschöpfung, sowohl für die Studierenden als auch für Unternehmen und die Volkswirtschaft.
Dazu trägt insbesondere die ausgeprägte Praxisnähe bei: Rund 85 Prozent der Dozierenden kommen direkt aus der Berufspraxis und bringen aktuelles Fachwissen sowie reale Erfahrungen in den Unterricht ein. So bleibt die Ausbildung nah an den Anforderungen des Arbeitsmarktes und bereitet gezielt auf verantwortungsvolle Aufgaben vor.