Kanton St.Gallen – Gewerbliches Beruf- und Weiterbildungszentrum St.Gallen

Heizungsinstallateur/in EFZ

Das Wichtigste in Kürze

Heizungsinstallateure und -installateurinnen EFZ sind Fachleute für die Montage von Heizungsanlagen und anderen wärmetechnischen Installationen sowie Kühlwasserleitungen. Sie führen auch Wartungs- und Reparaturarbeiten aus.


Heizungsinstallateure montieren die verschiedensten Arten von Heizsystemen: Radiatorenheizungen, Boden- und Deckenheizungen, Fernheizungen, Wassererwärmungsanlagen etc. Sie kennen auch die Technologien der erneuerbaren Energien, zum Beispiel Sonnenenergie oder Anlagen für Wärmerückgewinnung.

Anhand von Montageplänen verlegen Heizungsinstallateurinnen auf der Baustelle die Leitungen für Warm- oder Kühlwasser. Sie schneiden die Metallrohre auf die vorgegebene Länge zu, biegen sie in die gewünschte Form, schneiden Gewinde und schweissen einzelne Rohrstücke zusammen. Das Leitungssystem dämmen sie gegen Wärmeverlust.Heizungsinstallateure montieren die Radiatoren, Regulierventile, Temperaturfühler und andere Apparate. Im Keller bauen sie eine Wärmepumpe oder einen Heizkessel ein, der mit Öl oder Gas betrieben wird. Wenn alles angeschlossen ist, nehmen sie die Anlage in Betrieb. Sie überprüfen, ob das System richtig funktioniert, alle Leitungen dicht sind und die Temperatureinstellungen stimmen. Den Kunden erklären sie die Bedienung der Anlage.

Die regelmässige Wartung sowie Reparaturen und Sanierungen von Heizungsanlagen gehören ebenfalls zu den Aufgaben von Heizungsinstallateurinnen. Neben den praktischen Arbeiten erledigen sie auch einfache administrative Aufgaben. Sie schreiben zum Beispiel Arbeitsrapporte und füllen Materialscheine aus.Auf dem Bau sind Heizungsinstallateure in der Regel unter Dach tätig. Meistens arbeiten sie im Zweierteam, manchmal auch in grösseren Montageequipen. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und schützen sich und die Mitarbeitenden, indem sie die Sicherheitsvorschriften beachten, Massnahmen zur Unfallverhütung treffen und die persönliche Schutzausrüstung tragen.Um die Umwelt nicht zu gefährden, achten sie auf die Einhaltung der Umweltschutzbestimmungen. Verbrauchte Baumaterialien und umweltgefährdende Stoffe entsorgen sie gemäss den betrieblichen Vorschriften.

berufsberatung.ch © SDBB Bern (07.10.2014)


Lehrdauer

3 Jahre

Ablauf

1.–3. Bildungsjahr
1 Tag Berufsfachschule
4 Tage Praxis

Zusatzlehre

2 Jahre

Die Zusatzlernenden werden in einer separaten Klasse unterrichtet. Sie besuchen den berufskundlichen Unterricht alle 14 Tage in Blocktagen zu je 9 Lektionen.

Spezielles

Der interne OBU-Lehrplan entspricht der neuen Bildungsverordnung, welche seit August 2008 umgesetzt wird (OBU = Objektbezogener Unterricht).

Schulhaus

Kirchgasse 15
9000 St.Gallen

Kontakt

Abteilungssekretariat

Karolina Ulrich
T + 41 58 228 25 70
karolina.ulrich(at)sg.ch

Fachbereichsleitung

Walter Beyeler
T + 41 58 228 25 80
walter.beyeler(at)gbssg.ch

Abteilungsleitung

Sergio Masciali
T + 41 58 228 25 71
sergio.masciali(at)sg.ch

Externe Ansprechpersonen

Fachkommissionspräsident

Thomas Gerster
T + 41 71 755 33 55

Überbetriebliche Kurse

Georg Marbet
T + 41 79 622 35 14

Ausbildungsberatung

Amt für Berufsbildung
Fredy Fritsche
T + 41 58 229 38 81
fredy.fritsche(at)sg.ch