Keine Computer-Probleme und lecker Essen im Mampf – so startest du perfekt
Viel Erfolg beim Lernen mit Freude und Engagement am GBS St.Gallen! Über 1700 neue Lernende (Grundbildung und Brückenangebote) starten am GBS diese Woche in ihren neuen Lebensabschnitt. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein in der Aula im Hauptgebäude im Riethüsli wurden am Montagmorgen um die 250 Lernende begrüsst. Einige der wichtigsten Infos sind hier gesammelt.
Jürg Pfeiffer, zuständig für die Bereiche Technik und Schule für Gestaltung, begrüsste die neuen Lernenden mit den besten Wünschen und verlor dabei das Ziel nie aus den Augen: «In drei Jahren treffen wir uns wieder hier in der Aula. Dann zur Lehrabschlussfeier. Wir fördern und fordern auf unserem gemeinsamen Weg ihre berufliche und persönliche Entwicklung.»
Was dem GBS St.Gallen wichtig ist
- Wir bauen auf eine gute Zusammenarbeit und einen respektvollen Umgang miteinander.
- Wir freuen uns über dein Interesse und deine aktive Beteiligung am Unterricht.
- Halte die (wenigen) Regeln bei uns bitte ein (Raucherzonen, Liftbenützung, Littering…)
Der Start an der Berufsschule soll so ring wie möglich sein. ICT-Lernende nehmen den Neuen sogleich jegliche Sorgen rund um die Schulcomputer und ihre Logins ab. Sie bieten vom 14. bis 25. August Support und lösen deine technischen Probleme – direkt vor Ort an den verschiedenen Standorten des GBS St.Gallen.
Jeweils von Montag bis Freitag von 9:30 bis 16:00 Uhr helfen die ICT-Lernenden bei technischen Problemen. «Wir sind an den Standorten Riethüsli, Kirchgasse, Grütlistrasse, Schreinerstrasse und Davidstrasse anzutreffen. Wir suchen den direkten Kontakt, damit wir die Fragen gleich gemeinsam anschauen und diskutieren können», erklärt Julien, ICT-Fachmann EFZ.
Wo drückt der Schuh? Nicole Borra, Rahel Huber und Gaby Schmid sind Fachpersonen der Sozialen Arbeit FH. Sie coachen und beraten die Berufsschüler/-innen des GBS St. Gallen. Sie zeigen Möglichkeiten auf und belgeiten die Lernenden im Prozess. Sie unterstützen die Lernenden bei der Entscheidungsfindung oder bei Ideen für neue Handlungsmöglichkeiten. Auch den Lehrpersonen und den Berufsbildner/-innen stehen mit den Spezialistinnen der Sozialberatung KSD Ansprechpersonen zur Verfügung.
Die Sozialberatung KSD unterliegen einer Schweigepflicht, die es dir erlaubt, dass du dich sicher und wohl fühlst. Dadurch kannst du Themen mit einer unabhängigen Person ansprechen. Der Lehrbetrieb erhält keine Absenzmeldung, wenn Lernende während des Unterrichts zur Beratung kommen.
Mehr Informationen über die Sozialberatung gibt es hier.
Ein leerer Bauch studiert nicht gern. Im Mampf des GBS St.Gallen erwarten die Lernenden täglich frisch zubereitete Menüs und leckere Pausensnacks. Das preiswerte Angebot umfasst auch vegetarische, allergenfreie und Low-Carb-Gerichte.
Damit sich die Lernenden gleich am ersten Tag zurechtfinden, lernten sie auf ihrem Rundgang nicht nur die Turnhalle und die Mikrowellenstandorte kennen, sondern eben auch das Mampf. Weil die Mittagszeit kurz und kostbar ist, wurde gezeigt, wie man richtig ansteht.
- Das Mampf hat zwei Eingänge. Der eine befindet sich eine Etage tiefer als der Empfang und der andere liegt beim Durchgang zur Schule für Gestaltung. An beiden Eingänge liegen Besteck und Serviette bereit.
- Es gibt drei Linien für das abwechslungsreiche Essensangebot. Wer in der Mitte ansteht, der erhält Chicken Nuggets mit Pommes und einen frisch zubereiteten Döner. Rechts von der Fastfood-Linie gibt es verschiedene leckere Sandwiches, links sind die Tagesmenüs griffbereit.
- An zwei Kassen kann bezahlt werden. Entweder mit Bargeld, mit Twint oder mit Karte. Das Mampf setzt auch auf Lunch-Checks, um den Zeitverlust an den Kassen zu minimieren. Die Lunch-Checks ermöglichen es dir zudem Geld zu sparen – zusätzlich zu den bereits vergünstigten Mampf-Menüpreisen. Bestelle unter diesem Link eine physische Lunch-Check-Karte für einmalige 20 Franken und lade dir gleich ein Guthaben drauf.
- Bei beiden Eingängen stehen zwei Wagen. Dort kann das schmutzige Geschirr hingebracht werden.
Wir wünschen einen guten Appetit!
Aufmerksam dabei sein und Freundschaften schliessen – das haben sich einige der neuen Lernenden vorgenommen. Mit diesem Vorsatz liegen sie goldrichtig, denn auch die Berufsschüler/-innen mit ein paar Ausbildungsjahren mehr Erfahrung raten: Ein respektvoller Umgang und eine gute Zusammenarbeit mit den Mitschülern/-innen ist sehr wichtig. Damit nichts vergessen geht und die Aufträge zuverlässig erledigt werden, sollen alle Informationen genau aufgeschrieben werden.
Automatiker Erik ist mittlerweile ins zweite Ausbildungsjahr gestartet und empfiehlt: «Offenheit zahlt sich aus. Lieber der Lehrperson zum Beispiel gleich mitteilen, wenn der Zug Verspätung hat, als eine Ausrede erfinden.» Lukas sagt, dass es zu Beginn herausfordernd sei, Beruf, Schule und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Dem Automatiker hat besonders im Hinblick auf die Prüfungen geholfen, sich intensiv mit den Klassenkollegen/-innen auszutauschen.
Das GBS St.Gallen fördert den internationalen Lernenden-Austausch. Das Mobility-Programm «move on» umfasst insgesamt 15 Partnerschulen in ganz Europa (Mehr Infos: karin.haltner@gbsssg.ch). «Diese Chance muss man unbedingt nutzen. Du profitierst enorm», sind sich die Coiffeusen Loreno und Foteini einig.
Beide besuchten die Schule Careeria im finnischen Porvoo und arbeitete in mehreren Coiffeur-Salons. «In Porvoo bediente ich auch während der Schulzeit Kunden», erklärt Foteini. Sie habe neue Techniken beim Schneiden kennengelernt und ausprobiert. «In der letzten Woche lernte ich sogar eine neue Aufsteckfrisur-Technik.»
Neu bietet das GBS St.Gallen eine Informatikmittelschule mit Berufsmaturität Technische Richtung (IMS-T) an. Die erworbenen Kompetenzen entsprechen dabei jenen eines/r klassischen Applikationsentwickler/-in EFZ. Die Premieren-Klasse fand sich ebenfalls zuerst in der Aula ein. Weil es sich um eine dreijährige schulische Vollzeitausbildung handelt, steht genügend Zeit für eine fundierte und praxisorientierte Informatikausbildung und für die allgemeinbildenden Fächer wie Technik, Architektur, Life Sciences (TALS) zur Verfügung.
In 32 Informatikmodulen erhalten die Lernenden das notwendige Wissen, das an Praxisbeispielen vertieft wird. Zusätzliche Projekte geben Gelegenheit, das Erlernte anzuwenden.