Kultur begeistert: Positive Rückmeldungen zu den ABU-Sonderwochen
Im Allgemeinbildenden Unterricht (ABU) nahmen 34 Klassen an 27 Workshops teil. Die Rückmeldungen der Lernenden zeigen: Sie setzen sich gerne mit Kulturangeboten auseinander und freuen sich schon auf die nächste Ausgabe im neuen Schuljahr. Die «Sonderwochen Kultur» des GBS St.Gallen werden in Zusammenarbeit mit kklick, Kulturvermittlung Ostschweiz durchgeführt.
Musiker Enrico Lenzin brachte den Lernenden das Trommeln, Talerschwingen und Alphornblasen bei. Rapper Kronov zeigte ihnen, wie man einen eigenen Song schreibt. Im Kunstmuseum St.Gallen erkundeten sie die Ausstellung mit verbundenen Augen. Die Vielfalt der insgesamt 27 zur Auswahl stehenden Workshops kannte keine Grenzen.
Das Angebot reichte von Besuchen mit Führung und Workshops (sticken und malen) in Museen (Textil- und Kunstmuseum) über Architekturspaziergänge mit selberzeichnen (rund ums GBS St.Gallen) oder einem Zeichendiktat sowie Theaterproben- und Tanzprobenbesuchen. 520 Lernende und 17 ABU-Lehrpersonen fanden in diesem breiten Angebot etwas Passendes.
Positive Rückmeldungen
Das Angebot der GBS Sonderwochen Kultur hat bei den Lernenden grossen Anklang gefunden und wurde überwiegend sehr positiv bewertet. Viele lobten die Abwechslung zum Schulalltag sowie die kreativen und spannenden Inhalte.
Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, wie beim Sticken im Textilmuseum, Malen im Kunstmuseum oder Bodypercussion mit Enrico Lenzin. Auch die Workshopleitenden erhielten von den meisten Teilnehmenden Bestnoten.
Tipps für den Rapp-Text
Dass sich die Lernenden bereits auf die nächsten «Sonderwochen Kultur» während des ABU freuen, kommt nicht von ungefähr. Bei Enrico Lenzin zum Beispiel erfuhren sie, wie Rhythmusgefühl, Konzentrationsfähigkeit sowie motorische Fähigkeiten gefördert werden.
Im Rap-Workshop wurden sie gesanglich gecoacht und erhielten wertvolle Tipps für das gegenseitige Vortragen des eigenen Rap-Textes vor der Klasse. Und während der Führung im Kunstmuseum wurde die Kunst mit Suchspielen, Zeichenstift und anderen Methoden ganz genau unter die Lupe genommen – das inspiriert. Die Angebote des Theaters St. Gallen wiederum motivierten sogar zu einem gemeinsamen Besuch ausserhalb des Schulunterrichts.