«Move on»-Erlebnisse im 5-Sterne-Hotel und am Koning Willem I College
Im Monart Destination Spa Hotel durfte Köchin Andrina verschiedene Posten durchlaufen. Jeder davon mit eigenen Herausforderungen und spannenden Einblicken in den Küchenalltag. Coiffeuse Tanja schwärmt von ihrer Zeit in den Niederlanden. Unter anderem arbeitete sie im CAPA Salon. Beide empfehlen die Teilnahme am GBS-Austauschprojekt «move on» weiter, das mit der finanziellen Unterstützung von «Movetia» ermöglicht wird.
Ein klassisches irisches Frühstück besteht aus schwarzem und weissem Pudding – einer Wurstspezialität aus Haferflocken, einmal mit und einmal ohne Blut. Dazu serviert werden gebratener Speck, Schweinswürste, Tomate, Pilze und Eier, wahlweise pochiert, in viel Fett gebraten oder als Rührei. Köchin Andrina fand ihren kurzen Abstecher zum Frühstücksservice zwar interessant, bevorzugt trotzdem weiterhin eine gute Scheibe Zopf oder Ruchbrot mit Butter und Honig.
Andrina durfte im Monart Destination Spa Hotel mehrere Posten durchlaufen und war zu Beginn als Commis im Einsatz. Nach einem Tag Einführung arbeitete sie bereits selbstständig. «Die Erfahrungen, die ich sammeln darf, sind bereichernd für meine Zukunft. Das gesamte Küchenteam gibt sich Mühe, mir so viel Wissen, wie möglich, mitzugeben», sagt Andrian. Sie bewege sich nicht immer in ihrer Komfortzone, aber genau das bringe sie weiter.
Ähnlich begeistert zeigt sich Tanja, Coiffeuse EFZ im dritten Ausbildungsjahr. Sie spricht von «sehr schönen und abwechslungsreichen Wochen» in den Niederlanden. Am Koning Willem I College besuchte sie den Unterricht und arbeitete zudem während zwei Tagen im CAPA Salon. «Ich durfte neue Menschen kennenlernen, Techniken vergleichen und mein Wissen erweitern», erzählt Tanja.
Auch Andrina blickt dankbar auf ihre Erfahrungen zurück. In ihrem Reiseblog im Intranet der GBS St.Gallen schwärmt sie: «Eine Reise durch Irland lohnt sich auf jeden Fall! Das Land bietet eine grosse Vielfalt an Aktivitäten – bei Sonnenschein ebenso wie an Regentagen.» Nur die kurzen Hosen könne man im Herbst getrost zu Hause lassen – ausser, man sei so abgehärtet wie die Iren.
Mit dem Kajak und dem Velo unterwegs
In ihrer Freizeit zog es die angehende Köchin auch aufs Meer hinaus: Sie erkundete per Kajak die Höhlen an den Klippen und entdeckte vom Wasser aus den ältesten Leuchtturm Irlands, den Hook Lighthouse. Ein weiteres Highlight war für sie eine Wanderung beziehungsweise Velotour auf der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Waterford und Dungarvan. Unterwegs, mitten in der Natur, überquert man beeindruckende Viadukte», erzählt sie.
Gefragt sind kreative Ideen oder geschicktes Anrichten
Die Gastro- und Hotelführer Michelin und Bridgestone empfehlen das Monart Destination Spa Hotel, das rund zwei Autostunden südlich von Dublin liegt. In diesem luxuriösen Wellnesshotel erhielt Andrina auch einen Einblick in die Patisserie. Besonders faszinierend fand sie, wie einfach sich aus einem schlichten Dessert etwas richtig «Fancy» machen lässt. Oft braucht es nur eine kreative Idee oder ein geschicktes Anrichten.
Weiter ging es auf den Posten der kalten Vorspeisen während des Abendservices. Dazu gehörten auch das Amuse-Bouche und das Bedienen der Fritteuse. Während am Nachmittag die Vorbereitungen laufen, gilt es am Abend, alle Komponenten in der richtigen Kombination auf dem Teller zu vereinen. Präzision und Tempo legte Andrina nicht nur an diesem Posten in der Küche an den Tag.