Kanton St.Gallen – Gewerbliches Beruf- und Weiterbildungszentrum St.Gallen

4. November 2020

Drangeblieben und eigene Agentur eröffnet

Caroline Inauen hat an der Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen den Lehrgang HF Visuelle Gestaltung absolviert, heute ist sie Mitglied von Alumni HF KGD und gehört der Diplomjury an. Uns lässt sie an ihren persönlichen Erfahrungen während ihrer Weiterbildungszeit teilhaben und erzählt, wie ihr schliesslich der grosse Schritt in die Selbständigkeit gelungen ist.

«Nach erfolgreich abgeschlossener Lehre als Polygrafin EFZ habe ich den Weg in die Grafik Design Szene gesucht, um meiner Leidenschaft zur Gestaltung nachzugehen. Die ersten Jahre in der Grafik-Agentur wurde ich oft auf die Probe gestellt und gefordert. Um an Sicherheit zu gewinnen und mich weiterzuentwickeln, startete ich den Lehrgang HF Visuelle Gestaltung.

Während den drei Jahren konnte ich von einer starken Entwicklung profitieren – der gute Mix zwischen Schule und Arbeitsalltag brachte mich grosse Schritte weiter. Die Prozesse, Herangehensweisen und das Hartnäckig sein beim Entwickeln von kreativen Leitideen und Botschaften hat mich besonders geprägt.

Durch die Weiterbildung hat sich mein Können in der Gestaltung und im Kommunikationsdesign gefestigt – ich überrasche mit Ideen und Konzepten.

Während den drei Jahren gab es natürlich Ups und Downs – Tage, welche ich voller Motivation viel lernte und Neues erfuhr – aber auch Tage, an denen ich alles hinterfragte. Rückblickend kann ich aber sagen: Es hat sich gelohnt. Das Know-how der verschiedenen Dozierenden ist sehr wertvoll und praxisnah.

Während der Weiterbildung habe ich den Job gewechselt und weitere Agentur-Erfahrung gesammelt. Mein Portfolio – welches zu einem grossen Teil aus Schularbeiten bestand – überzeugte in der Arbeitswelt.

Anfang dieses Jahres habe ich schliesslich die Chance gepackt, mich mit zwei Kolleginnen selbständig gemacht und die Agentur «Dreierlei» gegründet. Das Know-how der Weiterbildung – zusammen mit den praktischen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag und dem Grundpaket aus der Polygrafenlehre waren schliesslich eine sehr gute Ausgangslage.»