Starke Stimmen: #womenpower-Lunch vereint Frauen in Technik und Bau
Der erste #womenpower-Lunch dieses Schuljahrs am GBS St.Gallen war sehr gut besucht. Junge Frauen aus der Technik- und Baubranche trafen sich über Mittag und tauschten ihre Geschichten aus dem männerdominierten Berufsalltag aus. Zwei weitere #womenpower-Treffen werden im Februar und Juni durch das Projektteam um Nicole Borra und Elvira Befort organisiert.
Wie kann das Wort einer jungen Frau in einer reinen Männerrunde Gewicht erhalten? Fühlen sich die Lernenden wohl, wenn in den Pausen nur über Formel 1 und Champions League gesprochen wird? In der zweitletzten Schulwoche vor den Herbstferien trafen sich Applikationsentwicklerinnen, Haustechnikplanerinnen und Automatikerinnen und tauschten ihre Erfahrungen aus.
Das Angebot wurde erfreulicherweise bereits sehr gut genutzt. «Uns ist wichtig, dass ihr euch kennenlernt und vernetzt. Ihr sollt selbstbewusst durch euren Berufsalltag gehen und euch mit euren Worten bemerkbar machen können», sagte Organisatorin Nicole Borra von der Sozialberatung KSD.
Selber mitwirken, selber mitgestalten
Die Teilnehmerinnen nutzten die Mittagspause auch, um selbst zu bestimmen, in welche Richtung sich die #womenpower-Lunchs weiterentwickeln. Fest steht bis anhin einzig, dass die nächsten Mittagstreffen direkt in der Woche nach den Sportferien zwischen dem 3. und 7. Februar 2024 stattfinden. Ob der Projektname #womenpower der richtige ist, durften die Lernenden ebenso diskutieren wie die künftige Themenwahl.
Die jungen Fachfrauen beschäftigt, wie sie auf Kommentare und Sprüche schlagfertig reagieren können. Der gemeinsame Sportunterricht mit den jungen Männern wurde ebenfalls häufig thematisiert. «Neben Themenwünschen wurde häufig das Bedürfnis nach einer Community geäussert», erklärt Elvira Befort, Initiantin der #womenpower-Mittagstreffen. Die künftigen Fachfrauen aus der Technik- und Baubranche wollen sich austauschen und sich für ihre Karrieremöglichkeit einsetzen.
Sie können sich auch Treffen ausserhalb der GBS-Räumlichkeiten vorstellen und über eine Chatgruppe «Peer-to-Peer» wird konkret nachgedacht. Spätestens am dritten Anlass im Juni werden ausserdem eingeladene Wirtschaftsgrössen Best-Practice-Beispiele äussern.